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Frauchen stürzte 55 Meter in die Tiefe: Treuer Hund wartete eine Woche lang am Unglücksort auf Rettung

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Frauchen stürzte 55 Meter in die Tiefe: Treuer Hund wartete eine Woche lang am Unglücksort auf Rettung
Stand: 02.04.2026, 12:59 Uhr
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Ein Border Collie (Symbolbild). © Frederik Franz/ IMAGO
Der Hund überlebte, indem er wilde Tiere fraß – möglicherweise lokale Possums – und aus dem Wasserfall trank.
Christchurch, Neuseeland – Eine vierjährige Border-Collie-Hündin namens Molly wurde in Sicherheit geflogen, nachdem sie eine Woche lang allein im neuseeländischen Arahura Valley überlebt hatte. Man fand sie nur wenige Meter von der Stelle entfernt, an der ihre Besitzerin am Fuß eines Wasserfalls gestürzt war.
Mollys Besitzerin, die Wanderin Jessica Johnston, stürzte am 24. März fast 55 Meter vom Campbell Ridge. Sie erlitt Frakturen, Prellungen und Schnittverletzungen, wurde vom Unfallort ausgeflogen und entging lebensverändernden Verletzungen. Im Chaos der ersten Rettungsaktion konnte Molly nicht gefunden werden.
In der folgenden Woche blieb der Hund in der Nähe der Unfallstelle. Er überlebte, indem er wilde Tiere fraß – möglicherweise lokale Possums – und aus dem Wasserfall trank. Als das Hubschrauberteam ihn fand, war Molly hungrig, erschöpft und verwahrlost – aber in „überraschend gutem Zustand“.
Extrem abgelegen
Der Einsatz fand in einem extrem abgelegenen, unwegsamen und dicht bewachsenen Gebiet statt. Im Hubschrauber scannte die Crew mit Wärmesensoren den Fluss und das Blätterdach und hielt nach Wärmequellen vor dem kalten Hintergrund Ausschau. Die Wärmebildkamera aus der Luft erfasste eine Wärmesignatur an derselben Stelle wie der Unfall. Ein Freiwilliger wurde zusammen mit einem Rettungshund namens Bingo aus dem Hubschrauber abgeseilt, um Molly zu bergen, bevor sie ausgeflogen wurde.
In Neuseeland gibt es keine offizielle Finanzierung für die Rettung von Tieren, die in der Wildnis verloren gehen. Precision Helicopters, ein kleines Familienunternehmen, organisierte eine öffentliche Spendenaktion, um die Flugzeit und spezielle Wärmebildausrüstung zu finanzieren.
Innerhalb von acht Stunden kamen mehr als 11.000 Neuseeland-Dollar (etwa 6.600 Dollar) zusammen. Das übertraf das Ziel von 2.400 Neuseeland-Dollar (etwa 1.440 Dollar) deutlich, wie The Guardian berichtet.
Johnston dankte später der Öffentlichkeit für die Unterstützung bei der erneuten Suche. „Es war eine verdammt harte Woche, aber jetzt, da wir beide wieder zu Hause sind, kann ich dieses Abenteuer zur Liste hinzufügen. Es war trotzdem eine großartige Reise“, sagte sie laut CBS News. (Redaktion)
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