Russland macht Drohung nach EU-Entscheidung wahr – „Sie wissen, dass es illegal ist“
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Russland macht Drohung nach EU-Entscheidung wahr – „Sie wissen, dass es illegal ist“ Politik Panorama Eintracht Frankfurt Meinung Kategorien Politik Ukraine-Krieg USA unter Trump Panorama Vulkane Erdbeben Vermisstenfälle Eintracht Frankfurt Meinung Kommentare Gastbeiträge Kolumnen Wissen Raumfahrt Wirtschaft Frax Gastwirtschaft Rente Rhein-Main Landespolitik Darmstadt Wiesbaden Hessen Sport Fußball Fußball-WM Wintersport Sport A-Z Kultur TV & Kino Gesellschaft Times mager Musik Literatur Theater Kunst Videos Digitale Mediathek Verbraucher Ratgeber 24garten Buchtipps Wohnen Reise Einfach Tasty Anzeigen Stellenmarkt Trauer Digitalkiosk Abo & Service Abo kündigen FR Shop Thema Produktempfehlung Über uns FR-Jobs Altenhilfe Projekte Schlappekicker Startseite Wirtschaft Russland macht Drohung nach EU-Entscheidung wahr – „Sie wissen, dass es illegal ist“ Stand: 28.12.2025, 19:01 Uhr Von: Momir Takac Kommentare Drucken Teilen Uns auf Google folgen Die Auseinandersetzung um die Verwendung von beschlagnahmtem russischem Geld verschärft sich. Moskau hat eine erste Vergeltung geübt. Moskau – Nach der Entscheidung der EU-Kommission, beschlagnahmtes russisches Vermögen dauerhaft einzufrieren , kündigte die russische Zentralbank umgehend Gegenmaßnahmen an. Jetzt ist ihr erster Vergeltungsschritt klar: Russland fordert von dem Finanzdienstleister Euroclear, der die eingefrorenen Gelder verwahrt, Schadenersatz. Es geht um eine beträchtliche Summe. Die russische Zentralbank klagt von Euroclear Schadenersatz ein. © IMAGO/Vlad Karkov / SOPA Images Die Klage der russischen Zentralbank gegen Euroclear beläuft sich laut der russischen Nachrichtenagentur Interfax auf 18,2 Billionen Rubel (rund 229 Milliarden Dollar). Damit reagiert Russlands Machthaber Wladimir Putin auf die Entscheidung der EU, russisches Staatsvermögen auf unbestimmte Zeit einzufrieren. Euroclear mit Sitz in Belgien verwahrt etwa 185 Milliarden Euro (217 Milliarden Dollar) dieser russischen Reserven, die seit Beginn des Ukraine-Kriegs EU-Sanktionen unterliegen. Eingefrorenes Vermögen: Russische Zentralbank fordert knapp 200 Milliarden Euro Schadenersatz Ein Sprecher des Moskauer Schiedsgerichts bestätigte am Montag (15. Dezember), dass die Zentralbank eine Forderung über 18,2 Billionen Rubel eingereicht hat, was nach dem offiziellen Wechselkurs vom 12. Dezember 195,5 Milliarden Euro entspricht. Die Zentralbank werde zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden, wie ein mögliches Urteil vollstreckt werden soll. Kirill Dmitrijew, der Chef des staatlichen Fonds für Direktinvestitionen, warf der EU Fehler und Panik vor. „Sie wissen, dass die Verwendung der russischen Reserven ohne Zustimmung der Zentralbank der Russischen Föderation illegal ist – sie untergräbt das von den USA entwickelte Reservensystem und erhöht die Kosten für alle“, schrieb er auf der Plattform X. Er erklärte, dass Russland vor Gericht gewinnen und das Vermögen zurückbekommen werde. Putins Verbündete: Diese Länder stehen im Ukraine-Krieg an der Seite Russlands Fotostrecke ansehen Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas räumte am Montag laut taz ein, dass die Gespräche über die Verwendung eingefrorener russischer Vermögenswerte „zunehmend schwierig“ geworden seien. Am Donnerstag wollen die europäischen Staats- und Regierungschefs auf einem Gipfel darüber abschließend entscheiden. Inhalt anzeigen Vier Länder wehren sich gegen direkte Beschlagnahmung russischen Vermögens Die Europäische Kommission hat einen sogenannten Reparationskredit in Höhe von etwa 90 Milliarden Euro (105,6 Milliarden Dollar) vorgeschlagen. Die Ukraine müsste diesen Kredit nur dann zurückzahlen, wenn Russland schließlich Kriegsreparationen leistet. Diese Struktur soll eine direkte Beschlagnahmung russischer Vermögenswerte vermeiden, wogegen sich einige Staaten wehren. Belgien befürchtet Vergeltungsmaßnahmen sowie erhebliche rechtliche und finanzielle Risiken, falls Moskau vor internationalen Gerichten Erfolg haben sollte. Auch Italien, Bulgarien und Malta äußerten Bedenken. Die vier Länder fordern in einem gemeinsamen Brief die EU-Kommission auf, „alternative Optionen“ zur Unterstützung der Ukraine zu prüfen. Auch die EZB warnte vor der Nutzung russischer Vermögenswerte . (Quellen: taz.de, x.com, Interfax) ( mt ) Auch interessant Kommentare Teilen Kontakt Impressum Redaktionelle Leitlinien Datenschutz Utiq verwalten AGB Newsletter Mediadaten Partner Anzeigen Cookie-Einstellungen
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