Zwischen Forschung und Verkauf: Kijimea gewährt Einblicke in seine Strategie
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- Product
- Kijimea® K53 Advance 84 Kapseln
- Brand
- SYNformulas GmbH
- Price
- €32.99
- Availability
- InStock
- Rating
- 4.62 / 5 (18702)
- Network host
- kijimea.de

Tech & routing
- Tech stack
- Shopify
- Language
- German
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spiegel-der-gesundheit.de
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/kijimea-geschaeftsfuehrer-klaert-auf/
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Probiotika: Kijimea-Geschäftsführer klärt auf Focus X Sie haben noch Fragen? Für unsere Leser bietet der Hersteller des Produkts (Kijimea) einen besonderen Service an: Unter der Telefonnummer 089 / 787979 0305 können Sie sich persönlich und kostenfrei von qualifizierten Darmexperten beraten lassen. (Mo. bis Fr. 8:00 bis 15:00 Uhr, Anrufe zum Ortstarif) Auch eine individuelle Terminvereinbarung ist möglich: Einfach auf den untenstehenden Link klicken und persönlichen Beratungstermin vereinbaren. Jetzt Termin vereinbaren Anzeige Kijimea-Geschäftsführer klärt auf: Deswegen sind so viele Menschen gegenüber Probiotika skeptisch Gewichtsprobleme, scheinbar grundlose Erschöpfung, ein geschwächtes Immunsystem, sogar psychische Beschwerden – jeder Mensch sehnt sich nach einer Lösung für diese alltäglichen Probleme, nach mehr Wohlbefinden, mehr Lebensqualität. Und immer mehr greifen auf der Suche danach zu sogenannten Probiotika. In vielen Fällen nur einmalig – aus Enttäuschung. Datum 11.05.2026 Verfasst von Frank Mehrbach David Rietbrock ist Geschäftsführer von Kijimea, einer der am schnellsten wachsenden Marken inmitten des ansonsten eher umstrittenen Probiotika-Marktes. Warum hat ausgerechnet das hauseigene Präparat Kijimea K53 Advance einen bemerkenswerten Boom hingelegt und wieso haben so viele andere Präparate häufig einen schlechten Ruf? Hier erfahren Sie es direkt von einem Branchen-Kenner. „Seit ein paar Jahren kann man sogenannten Probiotika ja kaum noch ausweichen. In der Drogerie, online oder in der Apotheke findet man fast so viel Auswahl wie auf einem Streaming-Dienst – und am Ende weiß man auch hier überhaupt nicht, für was man sich entscheiden soll. Ich kann die die Überforderung vollkommen verstehen.“ Masse ist ein Problem, aber bei weitem nicht das einzige. Denn um sich aus dieser abzuheben, werden die Hersteller gerne kreativ. „Im Internet und im Regal wird oft von ‚Fettkiller-Bazillen‘, ‚kleinen Helden für die Gesundheit‘ oder gar ‚Super Mikroben‘ gesprochen. Käufer sollten sich von solchen vollmundigen Bezeichnungen nicht täuschen lassen. Generell ist die Bezeichnung ‘Probiotika‘ als solche rechtlich umstritten. Der Begriff stammt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich ‚für das Leben‘. Das impliziert bereits einen Nutzen für die Gesundheit, der aber nur einigen wenigen, spezifischen Kombinationen von Bakterien wirklich nachgewiesen werden konnte. Das ist auch der Grund, warum der Begriff Probiotika für die Bewerbung derartiger Produkte eigentlich nicht verwendet werden darf. Für viel angemessener halte ich daher die Bezeichnung ‚Mikrokulturenpräparate‘.“ Doch auch wenn solche Bakterienpräparate wegen teils fragwürdiger Werbeaussagen umstritten sind, ist der wissenschaftliche Hintergrund hingegen hoch spannend: Mittlerweile belegen Tausende neue Studien jedes Jahr erstaunliche Wechselwirkungen zwischen den Bakterien in unserem Darm (dem sogenannten Mikrobiom) und einer ganzen Reihe verschiedenster Körperfunktionen, wie der Verdauung, dem Immunsystem, aber auch Themen wie Übergewicht, Erschöpfung, und sogar der Psyche. Großangelegte Projekte wie das American Gut Project oder das Human Biome Project haben dafür den Weg geebnet, indem sie bestimmte Veränderungen der Bakterienlandschaft im Darm mit ganz unterschiedlichen Beschwerden wie den eingangs genannten in Zusammenhang gebracht haben. Dafür ist ein ausgeglichenes Mikrobiom wichtig: Unterstützung des Immunsystems Vermeidung von Allergien Regulierung des Stoffwechsels Erhalt der mentalen Gesundheit Förderung der Hautgesundheit Aufnahme von Vitaminen Vitalität im Alter und viele weitere Insbesondere, wenn die Vielfalt oder die Anzahl der Bakterien im Darm reduziert sind, was schon durch simple Faktoren wie Stress, eine unausgewogene Ernährung oder durch bestimmte Medikamente wie Antibiotika passieren kann, ist es möglich, dass das Darmmikrobiom seine wichtige Rolle nicht mehr richtig erfüllt. Experten sprechen hierbei von einer Dysbiose. Und genau das ist die Idee hinter den sogenannten Probiotika: Die gezielte Zuführung von Darmbakterien soll dem Darmmikrobiom sozusagen „auf die Sprünge helfen“. Allerdings zeichnet sich trotz der überwältigenden Studienlage gerade im Internet ein weit kritischeres Bild, studiert man die Rezensionen einschlägiger Versandhändler. Von „Geldverschwendung“, „Müll“ oder gar „falschen Versprechen“ ist in Bezug auf derartige Probiotika oft wenig schmeichelhaft zu lesen. Doch wie kommt eine solche Diskrepanz zustande? „Der Markt ist natürlich sehr lukrativ, deswegen jagen viele Hersteller dem Trend hinterher und werfen schnell ein Produkt auf den Markt. Das ist nicht unser Anspruch. Aber: Darmgesundheit liegt in unserer DNA und unser Reizdarm-Präparat, Kijimea Reizdarm PRO, ist schon lange sehr erfolgreich. Da haben wir natürlich irgendwann überlegt, auch im Bereich weiterer Mikrokulturenpräparate tätig zu werden, um den wissenschaftlichen Anspruch unserer Firma auch hier einzubringen.“ In den nachfolgenden Monaten befassten sich Rietbrock und sein wissenschaftliches Team eingehend mit dem unüberschaubaren Markt an Mikrokulturenpräparaten. Dabei analysierten sie herstellerunabhängig jedes Detail und glichen die so gewonnenen Erkenntnisse mit dem Wissen aus den Mikrobiom-Studien ab. Wichtig zu wissen: das menschliche Mikrobiom besteht aus schätzungsweise rund 100 Billionen Bakterien besteht. Eine unfassbar hohe Zahl. Noch dazu ist dieses Ökosystem unglaublich divers. Forscher gehen davon aus, dass über 100 verschiedene Bakteriengattungen in unserem Darm leben. „Und da braucht man sich nicht zu wundern, dass viele Mikrokulturenpräparate auf dem Markt überhaupt nichts bringen!“, erklärt Rietbrock. „Denn während unserer Recherche sind uns drei fundamentale Dinge aufgefallen, an denen über 90 Prozent der Präparate da draußen kranken. Das erste ist das Thema Vielfalt. Viele von ihnen enthalten lediglich 3, 5, vielleicht auch mal 10 verschiedene Bakterienstämme. Wenn man das mit der Vielfalt der Bakteriengattungen in unserem Darm vergleicht, wird schnell klar, dass diese Präparate nur sehr begrenzt Einfluss nehmen können! “ Und tatsächlich: Auch unsere Recherche bestätigt, dass die meisten Produkte auf dem Markt sich zwar schön in Szene setzen, aber ein Blick auf das Etikett Lücken offenbart. Eine Zahl an Bakterienstämmen im zweistelligen Bereich ist eine Seltenheit. Präparate mit über 20 Stämmen die absolute Ausnahme. „ Noch dazu ist uns aufgefallen, dass in vielen Präparaten anscheinend willkürlich Bakterien zusammengewürfelt werden. Aber Bakterium ist nicht gleich Bakterium. Selbst nahverwandte Bakterien können fundamental verschiedene Eigenschaften haben, obwohl sie ähnliches Erbgut besitzen - ähnlich wie Geschwister. Ich kann ja auch keine Metallteile, Schrauben und Kabel zusammenwerfen und hoffen, dass zufällig ein funktionstüchtiges Flugzeug entsteht. Ähnlich komplex ist das Mikrobiom. Die sogenannte Stammspezifität ist hier das Stichwort. So lässt sich die Studienlage zu einzelnen Bakterienstämmen transparent nachvollziehen. [Anm. d. Red.: Zu erkennen ist die Stammspezifität an einer Buchstaben-Zahlen-Kombination, z. B. B. bifidum AL77 statt lediglich B. bifidum .]“ Doch selbst wenn eine gewisse Diversität gegeben ist, kommt es noch auf einen weiteren Faktor an. „Das zweite, was bei der Zusammensetzung von größter Wichtigkeit ist, ist das Thema Vielzahl. In unserem Darm leben bekanntermaßen 100 Billionen Bakterien. Wenn ich da jetzt 100 Millionen, 1 Milliarde oder auch mal 5 Milliarden KBE [Anm. d. Red.: Koloniebildende Einheiten] hineingebe, wie es die Präparate vieler Hersteller tun, verschwindet das wie ein Tropfen Wasser im Ozean. Was in einigen Präparaten steckt, ist oft um den Faktor 100 Millionen weniger als die Bakterienvielzahl im Darm.“ Zahlenspielereien, die für Verbraucher sehr wahrscheinlich schwer zu durchschauen sind. Denn Werte im Millionen- oder gar Milliardenbereich klingen für den Laien sehr hoch, fallen jedoch bei genauerer Betrachtung kau…
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